Frage: Wie ist die Abneigung der Asperger gegen langweilige und Routineaufgaben ("Arbeit") zu sehen? Sind die Asperger zu feige, sich neuen Herausforderungen zu stellen?
Hier muss man natürlich differenzieren. Die meisten Asperger sind mutig und unverfroren und werden sich gerne neuen Herausforderungen stellen, aber mit ungeeigneten Aufgaben meine ich Aufgaben, die ihre spezifischen Probleme mit Feinmotorik betreffen oder sehr langweilig sind.
Eine Aufgabe, die den Asperger aufgrund seiner Feinmotorik belastet, so dass er sie schlecht KANN, wird ihn über die Maßen frustrieren so dass er sie erbittert wegschmeißen wird.
Eine Aufgabe, die sehr langweilig ist, so dass er sie nicht MAG, belastet den Asperger, weil er ein sehr aktives Gehirn hat und ständig interessante geistige Beschäftigung braucht („Spieltrieb“). Er kriegt dann Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, wie es neuerdings heißt. Auf gut Deutsch: Er langweilt sich zu Tode und muss dann angeblich Tabletten nehmen. Er wird die Aufgabe verschlampen, bewusst schlecht machen oder bockig sein, damit er sie schnellstmöglich wieder abgenommen kriegt. Hier liegt übrigens der Grund, dass Männer keine Hausarbeit machen.
Bei Frauen hat man jetzt das spezifische Problem, dass sie offenkundig nicht rivalisieren dürfen, weil das unweiblich ist und deswegen ihren Dominanztrieb in frauenspezifischen Bereichen ausleben. Sie können sich dann gegenseitig piesacken, weil z. B. die Möhren nicht millimetergenau geschnitten sind oder weil der Lidstrich schief sitzt oder weil das Hemd aus der Hose hängt. Sie können auch gegenseitig viel besser mobben und sticheln als Männer, was das Billigkeitsprinzip verletzt. Das sind alles „keine Probleme“, also wenn der Asperger sich dann aufregt weil er sich gekränkt fühlt, bekommt er zu hören dass er sich „wegen nichts“ aufregt und sich doch bitte nicht so egoistisch und unsozial verhalten soll.
Ich hoffe, das ist ein wenig verständlich.
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Hier muss man natürlich differenzieren. Die meisten Asperger sind mutig und unverfroren und werden sich gerne neuen Herausforderungen stellen, aber mit ungeeigneten Aufgaben meine ich Aufgaben, die ihre spezifischen Probleme mit Feinmotorik betreffen oder sehr langweilig sind.
Eine Aufgabe, die den Asperger aufgrund seiner Feinmotorik belastet, so dass er sie schlecht KANN, wird ihn über die Maßen frustrieren so dass er sie erbittert wegschmeißen wird.
Eine Aufgabe, die sehr langweilig ist, so dass er sie nicht MAG, belastet den Asperger, weil er ein sehr aktives Gehirn hat und ständig interessante geistige Beschäftigung braucht („Spieltrieb“). Er kriegt dann Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, wie es neuerdings heißt. Auf gut Deutsch: Er langweilt sich zu Tode und muss dann angeblich Tabletten nehmen. Er wird die Aufgabe verschlampen, bewusst schlecht machen oder bockig sein, damit er sie schnellstmöglich wieder abgenommen kriegt. Hier liegt übrigens der Grund, dass Männer keine Hausarbeit machen.
Bei Frauen hat man jetzt das spezifische Problem, dass sie offenkundig nicht rivalisieren dürfen, weil das unweiblich ist und deswegen ihren Dominanztrieb in frauenspezifischen Bereichen ausleben. Sie können sich dann gegenseitig piesacken, weil z. B. die Möhren nicht millimetergenau geschnitten sind oder weil der Lidstrich schief sitzt oder weil das Hemd aus der Hose hängt. Sie können auch gegenseitig viel besser mobben und sticheln als Männer, was das Billigkeitsprinzip verletzt. Das sind alles „keine Probleme“, also wenn der Asperger sich dann aufregt weil er sich gekränkt fühlt, bekommt er zu hören dass er sich „wegen nichts“ aufregt und sich doch bitte nicht so egoistisch und unsozial verhalten soll.
Ich hoffe, das ist ein wenig verständlich.
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