Ich gestern bei Freunden von Amnesty International und habe ein Statement für die Situation der Asperger gemacht unproduktiv rumgesessen. Ich schramme sehr hart an einer Nervenschwäche vorbei, zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten. Juristisch können sie zwar nicht helfen, aber es bedeutet moralische Unterstützung, die viele Asperger nicht haben, insbesondere wenn sie von Freunden und Familie im Stich gelassen werden. Dies geschieht so systematisch, dass man es als eine Art Menschenrechtsverletzung bezeichnen könnte. Die Menschenrechtsverletzung besteht hier darin, dass alles pathologisiert wird, um es aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu schaffen, so dass es niemanden mehr etwas angeht. Früher hat man Freidenker als Ketzer verbrannt. Heute werden sie zur Therapie geschickt, was zwar keine sichtbare Folter ist, aber die Betroffenen auf die gleiche Weise brandmarkt. Eine Therapie hinterlässt selten sichtbare Male, also sollten doch die Betroffenen eine Therapie beginnen und sich helfen lassen.
Es ist blöde, nach so vielen Menschenrechtsfällen, die wir durchgesprochen haben, nun selber der Menschenrechtsfall zu sein.
Ihr seid so stolz auf euer Puppenstubenleben und eure sogenannten sozialen Kompetenzen und denkt, ihr wäret was Besonderes und geilt euch daran auf, dass die Asperger angeblich keine Freundschaften schließen können, insbesondere die Asperger-Frauen. Wer mein Freund ist, der weiß es. Ich habe immer die Freundschaft gesucht zu Rechtsanwälten, Wissenschaftlern, Soldaten. Es hat mich zu diesen Leuten instinktgemäß hingezogen, weil sie etwas zu verteidigen haben, weil sie im Zweifel ihr Leben und ihren Ruf für irgendetwas einsetzen. Was glaubt ihr, wie es sich psychologisch auswirkt, diese Freundschaften ein Leben lang eine nach der anderen verstecken zu müssen wie eine schwule Affäre, nur damit jeder der Beteiligten seine heilige Arschruhe behält? Und wenn die Freundschaft droht, nicht zu klappen, woran könnte es liegen? Wisst ihr es? Könnt ihr es euch denken?
Es tobt ein Orkan.
Das Blog
Es ist blöde, nach so vielen Menschenrechtsfällen, die wir durchgesprochen haben, nun selber der Menschenrechtsfall zu sein.
Ihr seid so stolz auf euer Puppenstubenleben und eure sogenannten sozialen Kompetenzen und denkt, ihr wäret was Besonderes und geilt euch daran auf, dass die Asperger angeblich keine Freundschaften schließen können, insbesondere die Asperger-Frauen. Wer mein Freund ist, der weiß es. Ich habe immer die Freundschaft gesucht zu Rechtsanwälten, Wissenschaftlern, Soldaten. Es hat mich zu diesen Leuten instinktgemäß hingezogen, weil sie etwas zu verteidigen haben, weil sie im Zweifel ihr Leben und ihren Ruf für irgendetwas einsetzen. Was glaubt ihr, wie es sich psychologisch auswirkt, diese Freundschaften ein Leben lang eine nach der anderen verstecken zu müssen wie eine schwule Affäre, nur damit jeder der Beteiligten seine heilige Arschruhe behält? Und wenn die Freundschaft droht, nicht zu klappen, woran könnte es liegen? Wisst ihr es? Könnt ihr es euch denken?
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