<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
<!--  If you are running a bot please visit this policy page outlining rules you must respect. http://www.livejournal.com/bots/  -->
<rss version='2.0' xmlns:lj='http://www.livejournal.org/rss/lj/1.0/'>
<channel>
  <title>Voight Kampff&apos;s Asperger Blog</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/</link>
  <description>Voight Kampff&apos;s Asperger Blog - LiveJournal.com</description>
  <lastBuildDate>Sat, 29 Mar 2008 13:19:59 GMT</lastBuildDate>
  <generator>LiveJournal / LiveJournal.com</generator>
  <lj:journal>aspergergermany</lj:journal>
  <lj:journaltype>personal</lj:journaltype>
  <image>
    <url>http://p-userpic.livejournal.com/67330088/14072001</url>
    <title>Voight Kampff&apos;s Asperger Blog</title>
    <link>http://aspergergermany.livejournal.com/</link>
    <width>100</width>
    <height>100</height>
  </image>

<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/18814.html</guid>
  <pubDate>Sat, 29 Mar 2008 13:19:59 GMT</pubDate>
  <title>Asperger und Autofahren (Pro hyper male brain hypothesis)</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/18814.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;Take it to the edge &lt;br /&gt;There&apos;s nowhere to hide&lt;br /&gt;Let&apos;s call up the void&lt;br /&gt;Let&apos;s go for the joyride&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grand Theft Auto I, Eröffnungstitel&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Pro &lt;i&gt;&lt;i&gt;hyper male brain hypothesis&lt;/i&gt;&lt;/i&gt; - zum besseren Schutze der Asperger vor Chauvinismus in Medizin und Gesellschaft&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anscheinend müssen &lt;i&gt;wir Frauen&lt;/i&gt; &lt;strike&gt;weiblich geborenen Asperger&lt;/strike&gt; wohl immer alles etwas &lt;i&gt;weiblicher&lt;/i&gt; serviert bekommen, in rosa Pillen mit Zuckerguss, damit wir es auch schön schlucken. Von Verteidigerinnen &quot;autistischer Frauenrechte&quot; wird unter anderem behauptet, dass die &lt;i&gt;hyper male brain hypothesis&lt;/i&gt; anscheinend nicht zutreffend sei, da doch Asperger so schlecht Auto fahren und alles was gut Auto fahren kann, ja demzufolge ein Mann sein muss. Obwohl ich die &lt;i&gt;hyper male brain hypothesis&lt;/i&gt; inzwischen differenzierter betrachte, halte ich sie immer noch für die stärkste und einzige Argument, um im Zweifel eine wirksamere medizinische Behandlung weiblicher Asperger anregen zu können. &lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&quot;cutid1&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Argument &quot;Asperger und Autofahren&quot; werden meines Erachtens mindestens vier grundverschiedene Aspekte zusammengeworfen, um einen potentiell gesundheitsschädlichen Sexismus aufrecht zu erhalten. Diese Aspekte möchte ich nachfolgend auseinander nehmen, zum Schutze insbesondere weiblicher &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt; und zum Interesse der Gesellschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1. Der Aspekt &quot;gesundheitliche Voraussetzungen&quot; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die sicherste Methode zur gesellschaftlichen Diskriminierung der Asperger ist immer noch der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Voight-Kampff_machine&quot;&gt;Voight Kampff Test&lt;/a&gt;, mit im Regelfall sehr eindeutigen Resultaten &lt;i&gt;(auch wenn er hierzulande eher selten angewendet wird)&lt;/i&gt;. Daneben können Asperger an einer Reihe von Begleitsymptomen leiden, je nach individueller Ausprägung Geistesabwesenheit, Weltschmerz und schlechte Körperhaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das autistische Gehirn ist in erster Linie mit sich selbst beschäftigt. Deswegen haben viele Autisten möglicherweise eine etwas langsamere Reaktionszeit, was sie wahrscheinlich wissen und deswegen etwas zögerlicher fahren. Daneben können viele zu erlernter Ängstlichkeit und Schüchternheit neigen, was die Reaktionszeit noch etwas weiter herabsetzen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://img.photobucket.com/albums/v167/Electracomplex/LIVEJOURNAL/floor4.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;13th floor&quot;&gt; &lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlechte Körperhaltung beim Asperger-Typus (13th Floor)&lt;/i&gt; &lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2. Räumliche Orientierung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fakt, wie Asperger sich räumlich orientieren, kann nicht unbedingt aus der sichtbaren Reaktion abgeleitet werden. Die Position eines Buches in einer Bibliothek etwa kann nämlich beispielsweise in Relation zur Eingangstür angegeben werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(a) Um einen Punkt (Position eines Buches) in einem dreidimensionalen kartesischen Koordinatensystem (Bibliothek) anzugeben, benötigen Sie drei Koordinaten x, y, z. Das Buch &quot;Kriminologie&quot; befindet sich beispielweise 50 Schritte nach vorn, 30 Schritte nach links, im dritten Fach in 1,5 Meter Höhe. Das Buch &quot;Betriebswirtschaftslehre&quot; könnte sich 100 Schritte nach hinten, 40 Schritte nach rechts und in einer Höhe von 4 Metern befinden, so dass Sie eine Leiter brauchen. Wenn Sie auf diese Weise auf der Suche nach verschiedenen Büchern die Bibliothek durchmessen, erhalten Sie irgendwann ein komplettes räumliches dreidimensionales Abbild des Raumes, ähnlich wie eine Ratte in einem Labyrinth. Sie könnten dann theoretisch das Buch blind finden, ohne hinzusehen.&lt;center&gt; &lt;i&gt;     &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://img.photobucket.com/albums/v167/Electracomplex/LIVEJOURNAL/Cartesian_coordinate_surfaces.png&quot; width=&quot;350&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Koordinatensystem&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Position eines Buches relativ zur Eingangstür&quot;  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;(b) Das autistische Richtungssystem versagt &lt;i&gt;anfänglich&lt;/i&gt; in sehr großen, unbekannten Labyrinthen, etwa in einem anfänglich unbekannten Gebäudekomplex. Es kann etwa zu der Konsequenz führen, dass Asperger sich anfänglich auf dem Weg zur Toilette verlaufen. Deswegen bevorzugen viele Asperger Karten und Modelle, die sie sich vorher einprägen können.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Das Bewegen in virtuellen Labyrinthen nach diesem Prinzip kann in vielen Computerspielen geübt werden, &quot;Autofahren&quot; etwa in Spielen vom &lt;i&gt;Grand Theft Auto&lt;/i&gt; Typ. Wenn ein Spieler sich stundenlang nach dem Prinzip &quot;Versuch und Irrtum&quot; in einem virtuellen Straßennetz bewegt, kann er irgendwann dieses Labyrinth auswendig. Der echte Straßenverkehr ist aber &lt;i&gt;Grand Theft Auto&lt;/i&gt; nicht vergleichbar, da es in &lt;i&gt;Grand Theft Auto&lt;/i&gt; ohne Probleme möglich ist, Fußgänger und Straßenlaternen zu überfahren, wohin gegen man im echten Straßenverkehr Rücksicht nehmen muß. Die Autofahrkünste ergeben sich also aus der Häufigkeit des Fahrens im &quot;Labyrinth&quot; und der individuellen Aggressionsneigung. Wer im richtigen Leben gerne Leute von der Straße drängt, ist damit natürlich ein &quot;besserer&quot; Autofahrer, da schneller am Ziel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3. Motorische Probleme&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere autistische Frauen können Probleme bekommen, da sie aufgrund des Rollenklischees weniger raumgreifende Bewegungsarbeit verrichten, die insbesondere bei autististischen Männern Autismussysmptome abmildert, und stattdessen Tratsch betreiben sollen, was der Natur des Autismus zuwiderläuft und die Symptome bei Frauen in bloßstellender Weise sichtbar macht.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele &quot;Jungsspiele&quot; kommen im Erwachsenenleben als grundlegende mechanische Fähigkeiten wieder, die autistischen Frauen einfach fehlt. Hätte ich die gleichen Startbedingungen aber ein anderes Geschlecht gehabt, hätte ich heute um die Hälfte weniger Bewegungs- und Gemütsprobleme.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits mag es autistische Männer geben, die nicht gut für Handwerksberufe eignen, weil sie sich zerbrechlicher fühlen und ihnen geistige Arbeit lieber ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4.Ungeschriebene soziale Gesetzmäßigkeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ungeschriebene soziale Regelmäßigkeiten, die Asperger mit Vorliebe hinterfragen, die aber für andere gewissermaßen die Form eines Gesetzes annimmt.  Eine solche Regel, die man in vielen Beziehungsratgebern findet, lautet, dass eine Frau einen Mann, der sich verfahren hat, über den grünen Klee loben soll. Man soll sich dafür bedanken, dass man sie schöne Landschaft gesehen hat und wie toll der Sonnenuntergang war. Da sich viele Frauen ihren Männern verpflichtet fühlen, entwickelt sich auss dieser Regelmäßigkeit &quot;Du sollst einen Mann nickt kritisieren, wenn er sich verfahren hat&quot; eine Art ungeschriebenes Gesetz &quot;Alle Männer sind gute Autofahrer&quot;, das sich alle gegenseitig einreden, auch wenn es im Einzelfall vielleicht gar nicht stimmt. Dass es alle sagen, führt gewissermaßen zur &quot;Wahrheit&quot; der Aussage (soziale Evidenz). Die Tatsache, dass anscheinend viele Asperger lieber langsam Auto fahren , sagt also über die Frage, ob ihr Gehirn vielleicht zuviel Testosteron abgekriegt hat, gar nichts aus, sondern spiegelt nur wider, dass zwischen der Behauptung, aggressives Autofahren gehöre zum Mann dazu, und der möglichen tatsächlichen Fahrleistung von Aspergern ein Widerspruch besteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn so eine gravierende Fehleinschätzung schon in einer Trivialität wie Autofahren entstehen kann, wie sieht es dann in lebensnotwendigen Bereichen wie der medizinischen Betreuung von männlichen und weiblichen Autisten aus?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com&quot;&gt;&lt;/b&gt;     &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/18814.html</comments>
  <category>obskures</category>
  <category>voight kampff</category>
  <category>diskriminierung</category>
  <category>simon baron-cohen</category>
  <category>hyper-male brain</category>
  <category>frauen</category>
  <lj:mood>accomplished</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/18358.html</guid>
  <pubDate>Wed, 26 Mar 2008 10:56:54 GMT</pubDate>
  <title>Erin Brockovich etc.</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/18358.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;&quot;Amphibion du, das in zwei Elementen stets lebet,&lt;br /&gt;Schwanke nicht länger &lt;br /&gt;und wähle dir endlich &lt;br /&gt;ein sichres Geschlecht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Heinrich von Kleist)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This made no sense. Maybe it was only their souls, not their brains, that were so different? The one article he&apos;d been sure was a man&apos;s work turned out to be by a Betan hermaphrodite, a sex which hadn&apos;t even existed when the Founding Fathers had fled to Athos, and where did they fit in? He lost himself for a while, imagining the flap in Athosian Customs should such a creature present itself for entry … (Lois McMaster Bujold, Ethan of Athos)&lt;/i&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Verteidigung der Identität und der schleichenden Abwandlung des &lt;i&gt;Leibes (der Leib ist die mentale Projektion des Körpers, vgl. in etwa Phantomschmerz bei Beinamputierten)&lt;/i&gt; folgt nun der Schritt, &lt;i&gt;ein Geschlecht für andere zu sein.&lt;b&gt; Ich habe bisher bei jedem Schritt gesagt, es wäre der härteste&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, und wahrscheinlich werden die Anforderungen bei jedem Schritt höher. Diese Phase, ist wie jede, kritisch, aber sie greift zurück auf vergangene Erlebnisse. Es ist verdammt schwer, diese Phase ohne Rückfall schlüssig zu gestalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Frauen Geborene haben dabei das Problem, dass sie, ohne es zu wollen, anatomische Zeichen der Bedürftigkeit mit sich herumtragen. Eine Frau, die ein weibliches Kind gebiert, ist immer zugleich Zeugende und Gezeugte. Nach dem Grundsatz der Selbstähnlichkeit kann man Mutter und weibliches Kind in gewisser Weise &quot;vertauschen&quot;, und auch Enkelin, Mutter, Großmutter sind in gewisser Weise &quot;austauschbar&quot;. Deswegen bilden Frauen eher organisatorische Ringe und weniger Hierarchien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sohn hingegen hat nur einen Vater und genau einen Vater. Ihre Rollen sind auch nicht austauschbar. Man könnte z. B. im Christentum die Rollen von Sohn und Vater nicht vertauschen, ohne dass Blödsinn herauskäme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand hat mir die sehr schlaue Frage gestellt, warum die &lt;i&gt;hyper male brain hypothesis&lt;/i&gt; nicht die potentielle Hyperemotionalität autistischer Männer erkläre. Ich kann diese Frage erst in meinem jetzigen Gesundheitszustand versuchen zu beantworten. Ich bin nach eingehenden Betrachtungen der Ansicht, dass männlich und weiblich geborene Asperger mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben und&lt;i&gt; in erster Linie Asperger sind&lt;/i&gt;. Da wir aber kulturell auf einem Auge blind sind, greifen gegenüber weiblich geborenen Aspergern &lt;i&gt;viel härtere Sanktionsmaßnahmen&lt;/i&gt;, so dass es in erster Linie die weiblich geborenen Asperger sind, die Schützenhilfe durch die Wissenschaft brauchen. Irrtum vorbehalten, aber männlich geborene Asperger schlagen sich in ziemlich vielen Fällen unerkannt und erfolgreich von alleine durch, weil überhaupt niemand auf die Idee käme, sie für Asperger abzustrafen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ist es für mich nicht einfach, mich schlüssig und unwiderruflich auf nur ein Geschlecht festlegen zu müssen. Betroffene, die die geringste Unstimmigkeit aufweisen, werden in den Topf &quot;Geschlechtsidentitätsstörung&quot; geschmissen und &quot;zu ihrer eigenen Heilung&quot; totgequatscht. Ich lass mich gern korrigieren, aber meines Wissens hatten die Androgynen noch im Allgemeinen Preußischen Landrecht von 1774,  wohl unter dem Einfluss der Knabenverstümmelung für die höfische Oper, ihren eigenen Status. Kurz darauf kam die Aufklärung und all das Segensreiche, was wir heute noch haben. Ich lese gerade ein Werk von Kleist, der den Status Quo mit solcher Vehemenz vertritt, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob er sich in seinem krampfhaften Machismo selber über sich nicht so ganz sicher war. Es wäre das Schlimmste für einen &quot;Heranwachsenden&quot; wie mich, vergleichbar zu enden, insbesondere, da die überzogene Vertretung der Identität die Unauthentischen unter den Authentischen lebenslang verrät.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mal einen Film mit Julia Roberts angesehen, &lt;i&gt;Erin Brockovich&lt;/i&gt;. In diesem Film ging es um einen vertuschten Umweltskandal, der zu katastrophalen Krebsfällen führte. Eine Schauspielerin stellte eine Patientin dar, der aufgrund einer Chromvergiftung sämtliche Geschlechtsmerkmale chirurgisch entfernt werden mussten. Sie fragte Julia Roberts&apos; Figur, ob sie dann noch eine richtige Frau wäre, und &quot;Julia Roberts&quot; gab ihr eine freundliche Antwort. Welche Antwort hätte ihr diese Abgöttin des gehobenen Zickentums, die wahrscheinlich für die meisten Frauen als Identifikationsfigur dient, mit ihrer makellosen Gestalt auch sonst geben sollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es ja jene unstillbare, bohrende, &lt;i&gt;unweibliche&lt;/i&gt; Asperger-Neugier in mir, jenes &quot;sezierende Auge&quot;, aber auf die Antwort auf jene eine Frage warte ich heute noch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/18358.html</comments>
  <category>gender</category>
  <category>diskriminierung</category>
  <category>hypersensibilität</category>
  <category>film</category>
  <category>simon baron-cohen</category>
  <category>hyper-male brain</category>
  <category>frauen</category>
  <lj:mood>curious</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/18059.html</guid>
  <pubDate>Wed, 19 Mar 2008 13:34:47 GMT</pubDate>
  <title>Der Voight-Kampff-Test</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/18059.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Eine Stadt auf einem Berg kann nicht verborgen bleiben (Neues Testament). &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;i&gt;&quot;Nein, Doug&quot;, sagte sie nachdenklich. &quot;Es gibt keine Sicherheit, nicht einmal in der Höheren Wirklichkeit, dass die körperlichen Dinge wirklich Substanz haben. Und was die Seele angeht, wer hat behauptet, dass das Geistige einer Person mit dem Physischen zusammenhängt? Wenn dass der Fall wäre, hätte ein amputierter Zwerg weniger Seele als ein aufgequollener Riese – in jeder Welt.&quot; (Daniel F. Galouyé, Simulacron-3 [The 13th Floor])&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe ein Gespräch mit einem Geistlichen führen können. Ich bin sehr dankbar, dass er sich trotz seiner Belastungen Zeit für mich genommen hat. Trotzdem weiß ich nicht genau, was ich mir davon erwartet habe. Ich kann mich inzwischen schon nicht mehr erinnern, vor wem ich schon alles meinen Standpunkt dargelegt habe, wie oft ich die inzwischen schon sattsam bekannten &lt;i&gt;gutgemeinten Ratschläge&lt;/i&gt; pariert habe, eine andere Sichtweise angeboten habe. Allmählich wird es zur Routine. Jedes Gespräch ist ein kleiner Schritt, um den Preis einer gewissen seelischen Auszehrung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz kraftlos wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werde. Ihr seid das Licht der Welt … Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Hause sind. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anscheinend war zur Zeit der Entstehung der Bibel das Problem Melancholie nicht unbekannt, aber unter einem anderen Namen: &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn aber nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise würden Menschen mit Transsexualität zur Konstituierung ihrer Identität einen Psychiater als Gegenspieler (advocatus diaboli) benötigen, aber wer bereits seine Identität nach außen verteidigt, ist gewissermaßen sein eigener Gegenspieler. Selbstverständlich gibt es dabei lose Enden. Irgendwann landet man auf dem toten Gleis. Aber wer kann behaupten, dass seine eigene Identität in sich absolut schlüssig ist und den Angriffen eines darauf trainierten Psychiaters ohne jegliche Abstriche standhalten würde?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er hatte unbarmherzig gefoltert und gemordet, mit brutaler Gleichgültigkeit Reaktionswesen behandelt. Aber trug er moralisch irgendeine Schuld? Er hatte Leben auf dem Gewissen – Fuller und Collingsworth. Aber es hatte sie ja nie gegeben. Ihre einzige Wirklichkeit hatte darin bestanden, dass er ihnen durch die raffinierte Schaltung seines Simulators ein subjektives Bewusstsein verlieh. &lt;br /&gt;Ich wehrte mich gegen diese demütige Haltung. Ich hatte keine Lust, für den Hall da oben als Fürsprecher aufzutreten. Er hatte gemordet – brutal und gemein. Ohne eine Spur von Mitleid hatte er diejenigen Analogwesen beseitigt, denen sich die Illusion der Wirklichkeit entschleierte. Und er hatte nicht nur Reaktionseinheiten beseitigt, sondern menschliche Wesen getötet. Denn das Bewusstsein ist der einzig wahre Maßstab des Existierens. &lt;br /&gt;Cogito ergo sum, erinnerte ich mich. Ich denke, also bin ich. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;So musste es sein.&lt;/b&gt;  &lt;br /&gt;&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;(Daniel F. Galouyé, Simulacron-3 [The 13th Floor])&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfolgreiche Aspies verkörpern häufig den &lt;i&gt;Managertypus&lt;/i&gt;, da aufgrund ihres richtigen Geschlechts ihre Verfassung weniger auffällt. Sie haben weniger &lt;i&gt;Freunde&lt;/i&gt;, dafür aber sehr viele &lt;i&gt;Geschäftsfreunde&lt;/i&gt;, die ihre Schwäche überdecken. Da sie vor fremden Menschen Angst haben, werden nach innen die Familienbeziehungen durch &lt;i&gt;Heimeligkeit&lt;/i&gt; überladen. Autistische Kinder und die Ehefrau werden durch ein &lt;i&gt;double-bind&lt;/i&gt; aufgrund eines faktischen Machtungleichgewichts festgehalten. Deswegen haben sie als Erwachsene mehr Schwierigkeiten mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Sie suchen sich häufig übermäßig submissive Ehefrauen. Auf diese Weise pflanzt sich Autismus fort. Überlebensfähige autistische Frauen fallen hierbei aus dem Raster, und sehen sich mit sehr spezifischen Schwierigkeiten konfrontiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verliert aufgrund eines kuriosen Tricks der Gesellschaft ein &lt;i&gt;Android&lt;/i&gt; seine autistische Identität, so wandelt er sich zum &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt;. Gleichzeitig (die Rolle des &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt;s wird durch gesellschaftliche Zuweisung übergeben) behält er sie, da er nach Meinung der Gesellschaft entweder nur &lt;i&gt;Android&lt;/i&gt; oder nur &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt; sein kann, aber nicht beides.  Von seiner früheren Existenz behält ein &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt; seine berufswichtiges &lt;i&gt;soft skill&lt;/i&gt;, Replikanten zu erkennen. Der Gesellschaft ist die Identifikation der Replikanten faktisch kaum möglich, es sei denn, nur durch die Anwendung des Voight-Kampff Tests. &lt;b&gt;Frage:&lt;/b&gt; Verletzt es nun das Berufsethos der &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt;, mit den Replikanten Mitleid zu haben, obwohl die Replikanten selber zum Mitleid schwer fähig sind? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Autismus als Managerkrankheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://karrierebibel.de/mann-o-mann-testosteron-verantwortlich-fuer-autismus/&quot;&gt;http://karrierebibel.de/mann-o-mann-testosteron-verantwortlich-fuer-autismus/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/18059.html</comments>
  <category>voight kampff</category>
  <category>empathieprobleme</category>
  <category>religion</category>
  <category>familie</category>
  <lj:mood>curious</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/17914.html</guid>
  <pubDate>Tue, 18 Mar 2008 10:37:05 GMT</pubDate>
  <title>Asperger-Logik ...  äh ... Logik in Aspik</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/17914.html</link>
  <description>Ich habe mich weiter informiert und in ein Höllenloch gestochen. Einige Wissenschaftler sagen, Transsexualität sei eine spezifische Form der Nervenschwäche, ausgelöst, wenn in der Familie die Geschlechtsrollenbeziehungen über den Haufen geworfen wurden. Andere sagen, dass sich Nervenschwäche und Transsexualität grundsätzlich ausschlössen. Ich bin der Ansicht, man kann grds. jeden Blödsinn verkaufen, solange man sich nur stupide an die Regeln der formalen Logik hält. Da vielen etablierten Ärzten die Problematik schwuler weiblicher Asperger nicht vertraut ist bzw. sie in ihrer Autorität angreift, wird mir jedenfalls ein gehöriger Psychokrieg bevorstehen. Einige Gynäkologen reagieren beleidigt, wenn Virilisierung ohne ihre Erlaubnis eintritt. Die Betroffenen würden angeblich illegale Sportdrogen missbrauchen. Wenn ich mein Anliegen vertrete, muss ich kalt wie aufs Messer sein.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hat mir angeraten, die &quot;Pille&quot; zu benutzen, in jener unschlagbaren Wenn-dann-Logik, die den Aspergern zu Eigen ist. Ich habe das mal als die Handwerker-Mentalität bezeichnet. Ein Handwerker reagiert nur auf einen &apos;Defekt&apos;, der bereits eingetreten ist, und repariert dann auch nur das spezifische Bauteil, ohne die Konstruktion des ganzen Hauses zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese intelligent-doofe, unfühlende Asperger-Logik. &lt;i&gt;Wie ich sie hasse.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/17914.html</comments>
  <category>ärztehasser</category>
  <category>gender</category>
  <category>empathieprobleme</category>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:mood>geeky</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/17443.html</guid>
  <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 15:48:39 GMT</pubDate>
  <title>Mutantenkinder</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/17443.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;Don&apos;t tell us you need us&lt;br /&gt;&apos;Cause we&apos;re just simple fools&lt;br /&gt;Looking for America&lt;br /&gt;Coming through your schools&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Starship - We built this City&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Mutantenkind soll sich mäßigen. Es lebe der Unterschied &lt;strike&gt;zwischen &lt;i&gt;valids&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;invalids&lt;/i&gt;&lt;/strike&gt;. Dumm nur, wenn ein &lt;i&gt;invalid&lt;/i&gt; mit der genetischen Aufmachung eines &lt;i&gt;valids&lt;/i&gt; ausgestattet ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich dachte immer, dass vorgefasste Meinungen dazu da wären, geändert zu werden. Offensichtlich werden sie gebraucht. Die &lt;i&gt;valids&lt;/i&gt; als die Stars und die &lt;i&gt;invalids&lt;/i&gt; am Katzentisch. Ich hätte machen sollen, was meine Therapeuten und meine Neurologin gesagt haben. Sich angepasst verhalten. Meine Neurologin hat heute früh das Handtuch geworfen. Weitestgehend genesen bin ich dank der Hilfe außergewöhnlicher Leute über Nacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen muss ich zum Pfarrer. Ich kann nur hoffen, dass im Hause Gottes für invalide &lt;i&gt;valids&lt;/i&gt; mehr Platz ist.   &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;“http://aspergergermany.livejournal.com/“&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/17443.html</comments>
  <category>gattaca</category>
  <category>diskriminierung</category>
  <category>arbeitsplatz</category>
  <category>du bist asperger</category>
  <lj:music>Starship - We built this city</lj:music>
  <lj:mood>mäßig</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/17246.html</guid>
  <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 08:16:37 GMT</pubDate>
  <title>Funktionale Stimmstörung</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/17246.html</link>
  <description>Es ist immer ein ganz besonderer Tag im Leben jedes jungen Mädchens, wenn die Körperchemie umkippt. Man kann damit ganz wunderbar die Fachverkäufer in jeder Kosmetikabteilung irritieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie mit Duftmarken hatte ich in der Vergangenheit immer Probleme mit meiner Stimme, die nie so &lt;b&gt;&lt;i&gt;sanft&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;&lt;i&gt;lieblich&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; war, wie man von einer Tochter aus gutem Hause erwarten sollte. Ich hatte früher ein bescheidenes Register aber sehr viel Kraft, so dass meine Stimme in den hohen Tönen immer kippte. Meine Mama sagte immer liebevoll zu mir, meine Stimme wäre &lt;i&gt;gähtschig&lt;/i&gt;. Meine Musiklehrerin machte sich einen Spaß daraus, mich bei jedem Vorsingen vor der Klasse bloßzustellen, indem sie behauptete, ich hätte eine&lt;i&gt; funktionale Stimmstörung&lt;/i&gt;. So bekam ich schließlich die gewünschte &lt;i&gt;funktionale Stimmstörung&lt;/i&gt;, indem ich wie alle kleinen Mädchen meinem HNO-Arzt was vorheulte. Mein HNO-Arzt sagte nämlich, &lt;i&gt;er könne keine Krankheit finden&lt;/i&gt;. Sowas. Das hatte die lustige Konsequenz, dass ich von nun an die Lieder nur noch &lt;i&gt;ansagen&lt;/i&gt; musste während sich nun die anderen mit ihrem Stimmbruch quälten. Ich bekam deswegen im Singen lauter &quot;1&quot; und die anderen nur noch &quot;4&quot; und hatte demzufolge bald die ganze Klasse gegen mich. &lt;i&gt;So funktioniert Behindertenintegration.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgehend von meinem Erlebnis in der Kosmetikabteilung finde ich es ein bisschen unmöglich, dass man uns den &lt;i&gt;Alltagstest&lt;/i&gt; laufen lässt ohne das nötige Rüstzeug mitzugeben. Aber mir ist auch verständlich, dass dies gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen würde, und ich möchte mich in jedem Fall an das Gesetz halten.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das Arzneimittelgesetz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/amg_1976/gesamt.pdf&quot;&gt;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/amg_1976/gesamt.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/17246.html</comments>
  <category>gender</category>
  <category>freundschaften</category>
  <category>testosteron</category>
  <category>musik</category>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/17130.html</guid>
  <pubDate>Sat, 15 Mar 2008 09:33:18 GMT</pubDate>
  <title>Zum Kotzen</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/17130.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;Racing &apos;cross the desert&lt;br /&gt;At a hundred miles an hour&lt;br /&gt;To the orange side&lt;br /&gt;Through the clouds and thunder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erasure – Blue Savannah Song&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Weshalb man einen Identitätswechsel niemals ohne Endokrinologen beginnen sollte (es sei denn, er setzt von alleine ein)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Transsexualität, ist, anders als die öffentliche Meinung vielleicht glauben möchte, in keinster Weise vergleichbar den Faschingsprinzen beim Karneval. Transsexuelle versuchen durch den Identitätswechsel eine Situation zu entkommen, die ansonsten für sie unerträglich wäre und sich anderweitig nicht behandeln ließ. Transsexualität stellt eine unerträgliche &quot;soziale Behinderung&quot; da, da Transsexuelle &lt;i&gt;nicht die Freunde haben können, die sie eigentlich möchten und sie mit den Freunden, die ihnen der gesellschaftliche Blick zuweist, in vielen Fällen nicht viel anfangen können.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a name=&quot;cutid1&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist wiederum zwischen MzF und FzM zu differenzieren. Wärend &lt;i&gt;sissy boys&lt;/i&gt; aufgrund der Asymetrie der Geschlechter zur Not bei Mädchenfreundschaften unterkommen können, werden &quot;schwule Mädchen&quot; gesellschaftlich unter Druck gesetzt, da sie einen &quot;Aufstieg nach oben&quot; haben möchten, den die Gesellschaft ihnen verwehrt. Ein &lt;i&gt;sissy boy&lt;/i&gt; mag sich nach den Umständen des Einzelfalls mit dem Vater überwerfen, aber weiterhin von der Mutter verhätschelt werden. Ein &quot;schwules Mädchen&quot; hingegen bedroht durch seinen Aufstieg sowohl die angebliche &quot;Solidarität unter Frauen&quot; mit der Mutter als auch die Autorität des Vaters. Ein &quot;schwules Mädchen&quot; kann durch seinen Identitätswechsel deswegen &lt;i&gt;sowohl &lt;/i&gt;Mutter &lt;i&gt;als auch&lt;/i&gt; Vater in Frage stellen. &lt;i&gt;Dies ist ein Risiko, das nur sehr wenige Frauen eingehen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der Positionierung von Transsexuellen können diese das Selbstbild anderer Menschen in Frage stellen. Es ist aber sehr wichtig zu verstehen, dass sie dies nicht tun, um andere zu ärgern, sondern weil sie sich unerträglich krank fühlen, im wahrsten Sinne des Wortes um eine Sache von Leben und Tod. Es ist deswegen wichtig, dass Sie Transsexuelle, auch wenn Sie sie nicht mögen, nicht noch weiter belasten, da sie ohnehin schon genug zu leiden haben und häufiger gegen Isolation kämpfen müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Transsexuelle sind auch vor der Behandlung schon psychisch angegriffen, weil sie ein Leben lang darunter gelitten haben, immer in die falsche Schublade gesteckt worden zu sein. Durch einen Hormonschub können solche bereits vorhandenen Probleme tendenziell noch verstärkt werden (Bohren an der dünnsten Stelle). Transsexuelle müssen auch gegen die Bedrohung der Schizophrenie kämpfen, da sie bezüglich der Darstellung ihres gefühlten Geschlechts unter einem permanenten Rechtfertigungsdruck stehen. Viele können aber extrem kreativ sein, da sie immer immer Wege finden mussten, sich zwischen ihrem eigentlichen Ich und dem, was die Gesellschaft von ihnen erwartete, durchzumogeln. Ein wahrscheinliches Beispiel hierfür ist die Sängerin Amanda Lear.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterhin kann neben Stimmungsschwankungen jede erdenkliche Unpässlichkeit auftreten, etwa Übelkeit und Verdauungsprobleme, Gliederschmerzen aufgrund von Wachstumsschüben, Kreislaufprobleme und Bewusstseinsveränderungen. Als FzM können Sie ein Register kriegen wie eine Kirchenorgel. Ernähren Sie sich gesund, um zu zeigen dass Sie auf Ihren Körper achten. Besonders wichtig sind vitaminreiche Kost, Pflanzenöle und Fischöle sowie Protein. Sorgen Sie für Routinen und regelmäßige soziale Kontakte. Bemühen Sie sich, Verständnis für Ihre Situation zu schaffen. Gehen Sie in Notfällen sofort zum Berater oder Arzt. Gegen Nervenschwäche hilft Alkoholgenuß zum Wohlbefinden sowie Schokolade. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Falls Sie glauben, dass eine Identitätsangleichung der geeignete Weg ist, Probleme aus der Welt zu schaffen, seien Sie sich bewusst, dass dies der absolut härteste Kampf wird, den Sie jemals gekämpft haben, viel härter als alles, was Ihnen jemals im Leben zugestoßen ist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;              &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;(14) Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab:&lt;br /&gt;(15) und einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit, und reiste außer Landes.&lt;br /&gt;(16) Sogleich aber ging der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, hin und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Talente.&lt;br /&gt;(17) So auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei.&lt;br /&gt;(18) Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.&lt;br /&gt;(19) Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab.&lt;br /&gt;(20) Und es trat herbei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen.&lt;br /&gt;(21) Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn.&lt;br /&gt;(22) Es trat aber auch herbei, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich dazugewonnen.&lt;br /&gt;(23) Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn.&lt;br /&gt;(24) Es trat aber auch herbei, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;&lt;br /&gt;(25) und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine.&lt;br /&gt;(26) Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wußtest, daß ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?&lt;br /&gt;(27) So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten.&lt;br /&gt;(28) Nehmt ihm nun das Talent weg, und gebt es dem, der die zehn Talente hat;&lt;br /&gt;(29)&lt;b&gt; denn jedem, der da hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.&lt;br /&gt;(30) Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis: &lt;/b&gt;da wird Heulen und Zähneknirschen sein.&lt;br /&gt;&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Matthäus 25&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/17130.html</comments>
  <category>gender</category>
  <category>religion</category>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:music>Erasure – Blue Savannah Song</lj:music>
  <lj:mood>sore</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/16683.html</guid>
  <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 11:57:02 GMT</pubDate>
  <title>Aus meinem Spamordner</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/16683.html</link>
  <description>Weibliche Blade Runner: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;… des selbe problem hab i a. i bin sehr burschikos und fühl mi a wie a mann. i wär a gern a mann. aba i weiß nit ob i transsexuell bin. weil i gern schöne frauen anschau. und trotzdem können mi nur männer reizen. i erklär des gern so: i bin a mann in dem körper ana frau, der schwul is. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das war auch der grund dafür dass mei freund schluss gmacht hat. mei mutter hat mit ihm nur a minute allein gredet - innerhalb dieser minute hat sie mir alles ruiniert - sie hat ihn gelobt dass er gut mit der sache umgeht. i hab ihm versucht des zu erklären aba er wollt mi nit verstehn. er hat gsagt er kann nit mit jemanden zusammen sein der denkt er is a mann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine eltern haben das erstaunlich gut aufgenommen. i hab vor zwei oder drei jahren bescheid gsagt. und seither reden sie mi mit &quot;mein junge&quot; oder [einem Männernamen] an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;allerdings weiß i bis heute nit ob i nit spinn oder doch zu ana gruppe von leuten gehör die völlig normal sin. i wünsch mir manchmal das mi irgendjemand anschaut und zu mir sagt: du bist was besonderes und völlig normal! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verrückt oder?&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Jetzt geh ich einen trinken.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/16683.html</comments>
  <category>gender</category>
  <category>testosteron</category>
  <category>simon baron-cohen</category>
  <category>hyper-male brain</category>
  <lj:mood>complacent</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/16447.html</guid>
  <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 11:40:19 GMT</pubDate>
  <title>Stress</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/16447.html</link>
  <description>Hiermit möchte ich dem Militärfuzzi, der mich damals niedergemacht hat, mitteilen, dass ich allem Anschein nach ein &lt;i&gt;Posttraumatisches Stresssyndrom&lt;/i&gt; habe, ausgelöst durch &lt;strike&gt;Körperverletzung&lt;/strike&gt; medizinische Heilbehandlungen und Zwangsmedikation mit Benzodiazepinen &lt;strike&gt;zu meinem eigenen Besten&lt;/strike&gt;. Aber es ist nur ein kleines PTSS, für Mädchen, mit rosa Schleifchen dran. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen mit meinem Gesundheitszustand erhalten &quot;zur Muskelentspannung&quot; Antidepressiva, damit sie die Behandlung besser vertragen. Wenn die Operation fehlschlägt, kommt auch Gewalt ganz gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich noch gut, dass ich das Scheißzeug immer heimlich im Klo runtergespült habe, und dass die Ärztin gesagt hatte, ich wäre &lt;i&gt;borniert&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dumm ist halt, wenn die Patienten &lt;b&gt;Asperger&lt;/b&gt; sind und dauernd widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass Sie in der Friedensarmee gelernt haben, was ein Posttraumatisches Stresssyndrom ist.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/16447.html</comments>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:mood>determined</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/16138.html</guid>
  <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 08:20:49 GMT</pubDate>
  <title>Asperger-Freundschaften</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/16138.html</link>
  <description>Ich gestern bei Freunden von Amnesty International und habe ein Statement für die Situation der Asperger gemacht &lt;strike&gt;unproduktiv rumgesessen&lt;/strike&gt;. Ich schramme sehr hart an einer Nervenschwäche vorbei, zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten. Juristisch können sie zwar nicht helfen, aber es bedeutet moralische Unterstützung, die viele Asperger &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; haben, &lt;b&gt;insbesondere wenn sie von Freunden und Familie im Stich gelassen werden. Dies geschieht so systematisch,&lt;/b&gt; dass man es als eine Art Menschenrechtsverletzung bezeichnen könnte. Die Menschenrechtsverletzung besteht hier darin, dass alles pathologisiert wird, um es aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu schaffen, so dass es niemanden mehr etwas angeht. Früher hat man Freidenker als Ketzer verbrannt. Heute werden sie zur Therapie geschickt, was zwar keine sichtbare Folter ist, aber die Betroffenen auf die gleiche Weise brandmarkt. Eine Therapie hinterlässt selten sichtbare Male, also sollten doch die Betroffenen &lt;i&gt;eine Therapie beginnen&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;sich helfen lassen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist blöde, nach so vielen Menschenrechtsfällen, die wir durchgesprochen haben, nun selber der Menschenrechtsfall zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr seid so stolz auf euer Puppenstubenleben und eure sogenannten &lt;i&gt;sozialen Kompetenzen&lt;/i&gt; und denkt, ihr wäret was Besonderes und geilt euch daran auf, dass die Asperger &lt;i&gt;angeblich keine Freundschaften schließen&lt;/i&gt; können, &lt;b&gt;insbesondere die Asperger-Frauen&lt;/b&gt;. Wer mein Freund ist, der weiß es. Ich habe immer die Freundschaft gesucht zu &lt;i&gt;Rechtsanwälten, Wissenschaftlern, Soldaten.&lt;/i&gt; Es hat mich zu diesen Leuten instinktgemäß &lt;i&gt;hingezogen&lt;/i&gt;, weil sie etwas zu &lt;i&gt;verteidigen&lt;/i&gt; haben, weil sie im Zweifel ihr Leben und ihren Ruf für irgendetwas &lt;i&gt;einsetzen&lt;/i&gt;. &lt;b&gt;Was glaubt ihr, wie es sich psychologisch auswirkt, diese Freundschaften ein Leben lang eine nach der anderen verstecken zu müssen wie eine schwule Affäre, nur damit jeder der Beteiligten seine heilige Arschruhe behält?&lt;/b&gt; Und wenn  die Freundschaft droht, nicht zu klappen, woran könnte es liegen? Wisst ihr es? Könnt ihr es euch &lt;i&gt;denken&lt;/i&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Es tobt ein Orkan.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/16138.html</comments>
  <category>freundschaften</category>
  <category>amnesty</category>
  <category>soziale aktivitäten</category>
  <lj:mood>irate</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/15915.html</guid>
  <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 11:56:29 GMT</pubDate>
  <title>Ethan of Athos</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/15915.html</link>
  <description>Amazon hat endlich geliefert. &lt;i&gt;Ethan of Athos&lt;/i&gt;, einen der ambitioniertesten &lt;i&gt;Schundromane&lt;/i&gt; über alternative Lebensweisen. Die Abenteuer eines männlichen Geburtshelfers &lt;i&gt;Ethan&lt;/i&gt;, von einem Planeten, benannt nach der Mönchsrepublik &lt;i&gt;Athos&lt;/i&gt;, wo die Männer sich ungeschlechtlich fortpflanzen und Frauen keinen Zutritt haben und männliche Zwangskohabitation zur Erziehung der männlichen Nachkommen gesellschaftlich erwartet wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, ohne die die Rückholung meines Geistes überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Sie haben genau hin gesehen, und haben sich die ganze Zeit nicht geschämt, und sie haben, auch wenn es mir dreckig ging, immer nett mit mir geredet. Sie wissen, dass sie jetzt gemeint sind. Ohne sie könnte ich das hier jetzt nicht in geistiger Klarheit schreiben.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt andere Menschen, sich sehr unehrenhaft verhalten, und sich aber immer groß tun, um zu verstecken, dass sie in Wirklichkeit keinen Charakter haben. Sie wissen auch, dass sie jetzt gemeint sind. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass Asperger glasklar sehen können. Sie müssen sich selbst vorlügen, dass Asperger blöde sind, weil die Asperger ihre Schwächen sonst aufdecken würden. Ich hatte mir gewünscht, Freunde zu haben, aber solche Leute könnte ich weder als Freund geschweige denn als Autoritätsperson akzeptieren, weil ich mich dann einer Ungerechtigkeit beugen müsste, und das werde ich nie mehr tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass alle Helfer es schaffen, meinen Geist vollständig zurückzuholen, bevor ich 40 bin. Ethan of Athos habe ich noch nicht gelesen, &lt;b&gt;&lt;i&gt;aber ich muß gestehen, es hat mir im Leben noch nie so eine sadistische Freude gemacht, Ethan zu sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/15915.html</comments>
  <lj:mood>snarky</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/15638.html</guid>
  <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 08:08:05 GMT</pubDate>
  <title>Magenschmerzen</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/15638.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;Wild boys fallen far from glory&lt;br /&gt;Reckless and so hungered &lt;br /&gt;On the razors edge you trail&lt;br /&gt;Because there&apos;s murder by the roadside &lt;br /&gt;In a sore afraid new world&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;They tried to break us, &lt;br /&gt;Looks like they&apos;ll try again&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Duran Duran, Wild Boys&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der letzten Wochen bekam ich allmählich einen immer noch anhaltenden Schmerz im Stirnbereich und Atembeschwerden, die ich zunächst für eine Erkältung hielt, weil zu der Zeit alle eine Erkältung hatten. Der Schmerz wanderte langsam in der Brust abwärts und blieb sehr lange dort, strahlte aus in die Seiten, in die Handgelenke, die Fingerkuppen und den Blutkreislauf. Dann wanderte der Schmerz vor ein paar Tagen in den Verdauungstrakt, wo er jetzt sich allmählich wieder rauslöst. Während dieser Zeit spielte meine Verdauung verrückt. &lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name=&quot;cutid1&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Jetzt bin ich skeptisch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während meiner &lt;i&gt;wilden Studentenjahre&lt;/i&gt; war ich in rascher Folge Mitglied mehrerer Religionen, &lt;i&gt;&lt;b&gt;ein weiteres der vielfältigen Symptome autistischer Sprunghaftigkeit&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Da Autisten das Unerwartete nicht fürchten, war auch Obskures darunter. Das mit Abstand Obskurste war jedoch ein „buddhistischer Orden&quot;. Dieser wurde von einem „Dolph Lundgren&quot; geleitet, tibetische Andacht mit westlicher Schnodderigkeit, eine Kopfschmerzen erregende Kombination. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein unmittelbarer „Guru&quot; war ein &lt;i&gt;Rechtsanwalt&lt;/i&gt;, der mich trotz meiner damals unerkannten autistischen Situation sehr lange mitschleppte und mich trotz allem so gut wie niemals fallenließ. &lt;i&gt;Ich kann an diesen Menschen nur mit Hochachtung zurückdenken.&lt;/i&gt; Aber hätte mir ja damals nicht helfen können, ich wusste ja nicht, wonach ich suchen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jener Religion glaubten wir an &lt;i&gt;&lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt;s&lt;/i&gt;, das sind im Körper liegende mystische Energiezentren. Ziel des Ordens war es, alle &lt;i&gt;&lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt;s&lt;/i&gt; wie eine Tonleiter zu öffnen, aber die Anfänger krebsten immer nur an den ersten drei &lt;i&gt;&lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt;s&lt;/i&gt; herum, nämlich Stirn, Brust und Stimme. &lt;i&gt;Haben Sie Problem mit &lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt;, fragen Sie Rechtsanwalt.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;Wie die meisten Asperger plagten mich damals Befindlichkeitsstörungen und chronische Magenschmerzen.&lt;/b&gt; Ich habe den Anwalt deswegen inständig gebeten, mir zu zeigen, wie man das Magen-&lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt; zu öffnet, um die Magenschmerzen zu lindern. Aber nein, das ging nicht. Es wäre nicht erlaubt, die unteren &lt;i&gt;Chakra&lt;/i&gt;s zu öffnen, &lt;i&gt;es wäre viel zu gefährlich, dies zu tun.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/15638.html</comments>
  <category>obskures</category>
  <category>religion</category>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:mood>sceptic</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/15565.html</guid>
  <pubDate>Tue, 11 Mar 2008 14:54:33 GMT</pubDate>
  <title>From a distance</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/15565.html</link>
  <description>&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;font size=&quot;3&quot; color=&quot;#330099&quot;&gt;From a distance &lt;br /&gt;you look &lt;br /&gt;like my friend&lt;br /&gt;even though &lt;br /&gt;we are&lt;br /&gt;at war&lt;br /&gt;from a distance &lt;br /&gt;I can&apos;t comprehend&lt;br /&gt;what all this fighting is for&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;From a distance&lt;br /&gt;there is harmony &lt;br /&gt;and it echoes through the land&lt;br /&gt;it&apos;s the hope of hopes &lt;br /&gt;it&apos;s the love of loves &lt;br /&gt;it&apos;s the heart of every man&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;God is watching us&lt;br /&gt;from a distance&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/15565.html</comments>
  <category>musik</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/15258.html</guid>
  <pubDate>Tue, 11 Mar 2008 06:45:21 GMT</pubDate>
  <title>Yadda</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/15258.html</link>
  <description>&lt;i&gt;Houston&lt;/i&gt;, ich benötige eine Gesangsausbildung.</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/15258.html</comments>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/14981.html</guid>
  <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:09:42 GMT</pubDate>
  <title>Auf dem Wege der Gesundung?</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/14981.html</link>
  <description>&lt;i&gt;Noch einmal muss ich auf die Tyrannen dieser Music, die Verschnittenen zurückkommen, auf diese Missgeburten der Menschheit, die gleichwohl mit einer despotischen Gewalt, die Herrschaft der Bühne an sich gerissen haben. [...] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mann muss durch einen Mann vorgestellt werden; eine Frau durch eine Frau, und beide nicht durch ein Wesen, welches weder Mann noch Frau ist. – &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl sind diese eben des Umstandes wegen, der sie verächtlich macht, stolz und hochmüthig; und haben bey allem diesem Uebermuthe doch eine kleine und kriechende Seele &lt;b&gt;[hä?] &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bildung meiner Stimme scheint sich allmählich abzuschließen. &lt;i&gt;Ortkemper&lt;/i&gt; beschreibt die Stimme der Kastraten als &lt;i&gt;metallisch&lt;/i&gt; und meine Stimme klingt auch &lt;i&gt;metallisch&lt;/i&gt;. Dreihundert Jahre nach Farinelli und 100 Jahre nach Andrea Moreschi &lt;strike&gt;der aber nicht singen konnte&lt;/strike&gt; wäre ich damit der möglicherweise einzige lebende Kastrat Europas und der möglicherweise einzige weibliche, der je gelebt hat. Und bereite mich vor für einen Job im &lt;i&gt;Personenstandswesen&lt;/i&gt;. Jedenfalls klinge ich nicht mehr wie eine knarzende Saustalltür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen auf der Straße nehmen meine Stimme auch richtig als &lt;i&gt;metallisch&lt;/i&gt; wahr und reagieren mit großer Zuneigung. Es ist eine große Erleichterung, nicht mehr als Frau durchgehen zu müssen und nicht mehr wegen eines Geburtsfehlers dauernd angemosert zu werden. Wenn ich jetzt etwas sage, reagieren die Leute mit Wohlgefallen. Jemand hat etwas geschrieben, dass die autistischen Frauen als Frauen durchgehen sollen, aber ich sage, niemand kann für einen anderen entscheiden.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Stimme zu erwerben ist kein Spaziergang. Es vollzieht sich unter Unpäßlichkeit und Schmerzen, wie die Pubertät bei jungen Mädchen, bloß eben in der Brust. Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann eine zweite Pubertät kriege, und die &lt;i&gt;richtige&lt;/i&gt; noch dazu. Ich fühle mich sehr logisch und sehr gut und glaube auch, dass ich nicht mehr &lt;i&gt;&quot;hysterisch&quot;&lt;/i&gt; würde. Bevor jetzt jemand schreit, um angeblich meine Menschenwürde zu schützen, erinnert euch, &lt;i&gt;wie dreckig es mir vorher ging.&lt;/i&gt; Ich bin noch nicht ganz gesund, aber ich bin auch nicht mehr so krank, wie ich sein könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich bin der Terminator.&lt;/i&gt; Ich bin Tokio Hotel.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Kampf um die Männlichkeit bei den Kastraten des 18. Jahrhunderts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ruendal.de/aim/pdfs02/koldau.pdf&quot;&gt;http://www.ruendal.de/aim/pdfs02/koldau.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/14981.html</comments>
  <category>obskures</category>
  <category>gender</category>
  <lj:mood>satisfied</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/14743.html</guid>
  <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 15:15:40 GMT</pubDate>
  <title>Johnny Come-Lately</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/14743.html</link>
  <description>&lt;i&gt;&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;There’s talk on the street,&lt;br /&gt;it’s there to remind you&lt;br /&gt;That it doesn’t really matter&lt;br /&gt;which side you’re on.&lt;br /&gt;You’re walking away &lt;br /&gt;and they’re talking behind you.&lt;br /&gt;They will never forget you&lt;br /&gt;till somebody new comes along.&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will ja niemandem was unterstellen, aber ich glaube mein Seelsorger könnte eventuell die Flocke gemacht haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Tage, da ist es &lt;i&gt;&lt;b&gt;ein wenig hart&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, ein  Asperger zu sein.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;There’s talk on the street, it sounds so familiar.&lt;br /&gt;Great expectations, everybody’s watching you.&lt;br /&gt;People you meet they all seem to know you,&lt;br /&gt;Even your old friends treat you like you’re something new.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johnny Come-Lately, the new kid in town,&lt;br /&gt;everybody loves you, so don’t let them down.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com&quot;&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/14743.html</comments>
  <category>religion</category>
  <lj:mood>indescribable</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/14454.html</guid>
  <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 13:39:54 GMT</pubDate>
  <title>Das Neurotypische Syndrom</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/14454.html</link>
  <description>&lt;b&gt;Frage: Wie kann man einen extrovertierten Mathematiker von einem introvertierten unterscheiden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neurotypische Syndrom ist eine komplexe und tiefgreifende neurobiologische Störung, ausgelöst durch genetische Veranlagung und ungünstige Umweltverhältnisse. Die Symptome sind: Übertrieben geselliges Verhalten, Überlegenheitswahn und eine Fixierung auf Konformität. NTs können nicht gut alleine sein. Sie verhalten sich typischerweise intolerant, agieren zwanghaft in Gruppen und bestehen oft auf funktionsgestörten, destruktiven und sogar unmöglichen Ritualen, nur um die Gruppenidentität aufrecht zu erhalten. NTs haben ein Problem, selbständig zu denken und direkt zu kommunizieren. Diese Störung stellt eine ernstzunehmende seelische Behinderung dar. NTs lügen beispielsweise viel mehr als Personen aus dem gesunden autistischen Spektrum. Tragischerweise haben 9 625 von 10.000 Menschen NT. Es handelt sich also um eine sehr ernsthafte Störung, die der kognitiven Verhaltenstherapie bedarf, um den Betroffenen ein menschenwürdigeres Dasein und eine bessere Akzeptanz in der Gesellschaft zu ermöglichen.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;Frage: Wie kann man einen extrovertierten Mathematiker von einem introvertierten unterscheiden?&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Der extrovertierte Mathematiker schaut auf Deine Füße, wenn er mit Dir spricht.&lt;/center&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele halten Windows 2000 für Dreck und ich habe herausgefunden warum. Es steht schwarz auf weiß da: built on &lt;b&gt;NT&lt;/b&gt; technology.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/14454.html</comments>
  <category>seelische behinderung</category>
  <category>simulanten</category>
  <category>parodie</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/14288.html</guid>
  <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 19:16:52 GMT</pubDate>
  <title>Die alternative Art des Hörens</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/14288.html</link>
  <description>Ich möchte Ihnen heute die alternative Art des &lt;i&gt;Hörens&lt;/i&gt; an einem Beispiel verdeutlichen, auf das mich meine freundlichen Mitbewohner gebracht haben. Dankeschön. Bei Geräuschen hat man nämlich das Problem, dass man schlecht illustrieren kann. Ich habe das Lied gewählt, weil es extrem einfach gestrickt ist und in drei von einander eindeutig abgrenzbare Teile zerlegt werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich um das konstruiert wirkende &lt;b&gt;Bleeding Love von Leona Lewis&lt;/b&gt;. &lt;i&gt;… keep bleeding … keep keep bleeding love  … keep bleeding keep keep bleeding&lt;/i&gt; &apos;na Sie wissen schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Lied hören wir drei Dinge: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Eine weibliche Singstimme, die eine Feuerwehrsirene nachahmt.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Einen dumpfen Beat, der so ähnlich klingt, wie wenn jemand auf ein Metallfass schlägt.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Ein elektronisches, am unteren Rand des Hörbaren angesiedeltes dissonantes Trägergeräusch, das klingt wie eine Kreuzung aus dem Summen von Hochspannungsgeräten und einer elektronisch verfremdeten Kirchenorgel. Es wirkt unangenehm und erzeugt deswegen Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neurotypische sind nun wahrscheinlich so gestrickt, dass sie zuerst auf die Stimme achten. Sie hören also wahrscheinlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Singstimme&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;Trägergeräusch&lt;/strike&gt; (unhörbar)&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Beat&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asperger hingegen hören eher so: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Feuerwehrsirene&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;(Singstimme)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Trafohäuschen&lt;br /&gt;(Fass)&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Autisten ist das, was die Singstimme sagt, das, was zuletzt erschlossen wird. Für sie ist das Trägergeräusch gewissermaßen &quot;Voraussetzung&quot;, um die Stimme hören zu können. Da beim Selber-Singen das elektronische Geräusch fehlt, klingt die selbst gesungene Variante langweilig und abgedroschen. Da Neurotypische das Trägergeräusch aber wahrscheinlich &quot;nicht hören&quot;, bedeutet es, unter Umständen, dass Sie in Wirklichkeit für das Geräusch eines Trafohäuschens schwärmen könnten und sich anhören könnten wie eine wandelnde Feuerwehrsirene. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Da sehen Sie mal, wie Sie veralbert werden.&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asperger haben keinen Humor.    &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/14288.html</comments>
  <category>sprache</category>
  <category>reptiliengehirn</category>
  <category>bleeding love</category>
  <category>leona lewis</category>
  <category>musik</category>
  <category>evolution</category>
  <category>autistic pride</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/13919.html</guid>
  <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 15:08:11 GMT</pubDate>
  <title>Transsexualität in Saudi-Arabien / Gattaca</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/13919.html</link>
  <description>&lt;b&gt;Erst Geschlechtsumwandlung - dann Führerschein&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Riad - In Saudi-Arabien darf zum ersten Mal in der Geschichte des islamischen Königreichs eine Frau Auto fahren - allerdings erst nach einer Geschlechtsumwandlung. (fest/sda)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die saudi-arabische Zeitung «Okaz» berichtete, die 19 Jahre alte Mariam aus Dschidda habe sich nie als richtige Frau gefühlt. Als ihr ein Arzt schliesslich bestätigt habe, dass sie biologisch eher ein Mann als eine Frau sei, habe sie sich nach Beratungen mit ihrer Familie zur Operation entschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage, was ihr grösster Traum für ihr Leben als Mann sei, antwortete Mariam, die inzwischen Chaled heisst, «den Führerschein zu machen». In Saudi-Arabien dürfen Frauen nicht Auto fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verfechter dieses Verbots begründen dies unter anderem damit, dass Frauen nicht mit Männern reden sollen, die nicht mit ihnen verwandt sind. Dies wäre aber bei einer Autopanne oder bei einem Konflikt mit einem Polizisten notwendig. Frauen, die in dem islamischen Königreich am Steuer eines Wagens erwischt werden, droht eine Gefängnisstrafe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; ... und was ist, wenn sie dann immer noch schlecht einparkt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Quelle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.news.ch/Erst+Geschlechtsumwandlung+dann+Fuehrerschein/284780/detail.htm?ref=rss&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Transsexualität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.g-o.de/wissen-aktuell-7204-2007-10-08.html&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;DIRECTOR JOSEF:  You keep your work station so clean, Jerome.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JEROME : Next to Godliness, isn&apos;t that what they say?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DIRECTOR JOSEF: I reviewed your flight plan. Not one error in a hundred thousand keystrokes. Phenomenal.                      (placing a hand on Jerome&apos;s shoulder) It&apos;s right that someone like you is taking us to the Asteroid Belt.                     (glancing to notification on Jerome&apos;s screen). You have a substance test.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Gattaca&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/13919.html</comments>
  <category>gattaca</category>
  <category>obskures</category>
  <category>gender</category>
  <category>evolution</category>
  <lj:mood>cold</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/13626.html</guid>
  <pubDate>Sat, 08 Mar 2008 21:08:21 GMT</pubDate>
  <title>Weitere Erkrankungen</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/13626.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;Now that I own the BBC&lt;br /&gt;What am I supposed to do with this thing?&lt;br /&gt;Now that I own the BBC&lt;br /&gt;What am I supposed to make of this thing?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quod erat demonstrandum.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mit dem Singen fertig war, habe ich in einem Szenecafe zu Abend gegessen. Und dann bin ich nach Hause gegangen. Ich war ein bisschen traurig und ich war ein bisschen neugierig und ich musste Gewißheit haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eine CD von meinem Lieblingssänger Jochen Kowalski eingelegt und aus Blödsinn versucht mitzusingen. Früher hat das nie geklappt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann musste ich daran denken wie ich auf der Treppe stand und gesungen und gesungen habe und nicht wieder aufhören konnte. Dann musste ich an &lt;i&gt;Engel wider Willen&lt;/i&gt; denken und dann habe ich Schiss bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens ist Mutti immer noch die beste Sängerin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Mistkerl, der behauptet, ich wäre eine Frau, der kann mir Gesellschaft leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/13626.html</comments>
  <category>musik</category>
  <lj:mood>weird</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/13493.html</guid>
  <pubDate>Sat, 08 Mar 2008 15:36:12 GMT</pubDate>
  <title>Warum Männer WIRKLICH schlecht zuhören</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/13493.html</link>
  <description>Asperger sehen nicht nur mit anderen Augen, sie hören auch auf eine andere Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dies zu verstehen, muss man einen kleinen Ausflug in die Evolutionsbiologie unternehmen. Am Anfang des Hörens stand die Fähigkeit der Kriechtiere, Bodenvibrationen wahrzunehmen. Heutige Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, benutzen mit hoher Stimme gesprochene Sprache, um schnell und komplex zu kommunizieren. Viele Frauen sprechen mit höherer Stimme, um kindlicher zu wirken. Am höchsten ist der Schrei von Neugeborenen, dazu bestimmt, die meiste Aufmerksamkeit wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asperger stehen in diesem Spektrum je nach individuellem Schicksal irgendwo dazwischen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border=&quot;0&quot;&gt;

&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://img.photobucket.com/albums/v167/Electracomplex/LIVEJOURNAL/164TextMutterBaby_kl.jpg&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;br&gt;Diesem da&lt;br&gt; bin&lt;br /&gt; ich &lt;br&gt;&lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; ähnlich. &lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;&lt;center&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;b&gt;==&amp;gt; Asperger ==&amp;gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/center&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img.photobucket.com/albums/v416/Electra_s_sanctuary/Leguan.jpg&quot; height=&quot;140&quot;&gt;&lt;br&gt;Diesem &lt;br&gt;bin ich &lt;br&gt;irgendwie&lt;br&gt; ähnlicher. &lt;/center&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem ist ein Asperger evolutionär darauf getrimmt, zuerst auf Umgebungsgeräusche zu achten, hinter denen sich ein angreifendes oder zu erlegendes Tier verbergen könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folglich hört ein  Asperger eine Stimme umso besser, je mehr &quot;Begleitgeräusche&quot; sie hat oder wenn die eigene Stimme körperliche Resonanzen auslöst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe sehr, dass sich mein Tenor weiter auswächst.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute das erste Mal meine eigene Stimme gehört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Coole Sache das. Ich habe eine Stimme. &lt;br /&gt;Das was davor war, hat keine Stimme besessen. &lt;br /&gt;Ich, Ethan, bin das, was hört. &lt;br /&gt;Wenn Sie etwas dagegegen haben, beweisen Sie mir zunächst, das Sie Sie sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/13493.html</comments>
  <category>reptiliengehirn</category>
  <category>musik</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/13199.html</guid>
  <pubDate>Fri, 07 Mar 2008 19:30:46 GMT</pubDate>
  <title>Perverse Mutation</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/13199.html</link>
  <description>Hat zwar nichts direkt mit Asperger zu tun, aber irgendwie in weiteren Zusammenhängen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perverse Mutation bei Mädchen: Stimmvirilisierung durch &lt;strike&gt;exogene Androgenzufuhr oder&lt;/strike&gt; endogen &lt;i&gt;pathologische&lt;/i&gt; Hormonproduktion. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt weiß ich wenigstens, was ich bin: eine &lt;b&gt;perverse Mutation&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Schröcklich.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich dachte immer, wir Deutschen lieben die, die aus einer genetische Veranlagung zum Außergewöhnlichen etwas machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &quot;normaler&quot; Mensch hat etwa eineinhalb Oktaven Stimmumfang. Ich habe inzwischen zwei und ein paar Zerquetschte. Es gefällt mir, ich liebe es inzwischen zu singen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/13199.html</comments>
  <category>musik</category>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/12681.html</guid>
  <pubDate>Fri, 07 Mar 2008 08:41:38 GMT</pubDate>
  <title>Blah</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/12681.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Cogito ergo sum. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;(Rene Descartes)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Was wäre, wenn eine unserer ID-Einheiten &lt;br /&gt;plötzlich auf die Idee käme, &lt;br /&gt;einen Umweltsimulator zu bauen? &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;(Daniel F. Galouyé, &lt;br /&gt;Simulacron 3 [The 13th Floor])&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;Sehr geehrte &lt;i&gt;Frau&lt;/i&gt; X, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bitte in amtlichen Unterlagen nur den aus Ihren Personaldokumenten ersichtlichen Namen verwenden.&lt;/center&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McBAIN&lt;br /&gt;The whole thing&apos;s what, a giant computer game?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WHITNEY&lt;br /&gt;No not at all, it doesn&apos;t need a user to interact with it to function. Its units are fully-formed, self-learning cyber beings.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McBAIN&lt;br /&gt;Units?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WHITNEY&lt;br /&gt;Electronic, simulated characters. They populate the system.  They think, they work, they eat ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;McBAIN&lt;br /&gt;They fuck?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WHITNEY&lt;br /&gt;Let&apos;s just say that they&apos;re modeled after us.  &lt;center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Glauben Sie immer noch, dass ich verrückt bin?&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/12681.html</comments>
  <lj:mood>determined</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/12301.html</guid>
  <pubDate>Fri, 07 Mar 2008 07:02:46 GMT</pubDate>
  <title>Studie: Antidepressiva unwirksam</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/12301.html</link>
  <description>Eine neue wissenschaftliche Studie kommt auf der Basis von Dokumenten der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zu dem Ergebnis, dass auch die neueren Antidepressiva &quot;allenfalls bei sehr schweren Depressionen&quot; stärker wirken als Placebos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das tut eine Flasche Schnaps auch.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Laienpresse wurden die Ergebnisse dahingehend interpretiert, dass die &quot;Glückspillen&quot; wirkungslos sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Sie sind doch wirksam, weil die Leute daran glauben. In meiner Familie ist Autismus/Depressionen ein heißes Eisen, weil wir nach außen ein wenig &lt;i&gt;etepetete&lt;/i&gt; sind. Deswegen bekommt in unserer Familie &lt;i&gt;niemand&lt;/i&gt; Melancholie. Dafür hat man bei uns jede Menge anderer Krankheiten, ungefähr jede dritte Woche eine neue. Üblicherweise sind dies Krankheiten, die sehr gefährlich sind und eine langwierige medizinische Anteilnahme voraussetzen. Ganz oben auf der Hitliste stehen Darmkrebs und Chirurgie der Halswirbel. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die veröffentlichten Studienergebnisse zeigen im Grunde nichts wirklich Neues. Denn zahlreiche Studien belegen, dass sich die Wirksamkeit eines Antidepressivums desto ausgeprägter von Placebo abgrenzt, je schwerer die Depression der untersuchten Patienten ist. Diese Beobachtung haben Kirsch und Mitarbeiter nun an Zulassungsstudien, die der FDA vorgelegt worden waren, bestätigt. Die Autoren interpretieren die Ergebnisse dahingehend, dass dabei die signifikante Überlegenheit der Antidepressiva gegenüber Placebo einer abnehmenden Wirkung von Placebo bei zunehmend schwerer Depression zuzuschreiben sei. Auch dies ist seit langem bekannt: Placebo wirkt desto weniger, je schwerer die Depression ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) widerspricht in einer aktuellen Stellungnahme entschieden der Interpretation, dass Antidepressiva selbst bei schweren depressiven Erkrankungen keine klinische Wirkung im Sinne eines Nutzens für die Patienten erzielten ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Überraschung.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... Allein vor dem Hintergrund der &lt;b&gt;Suizidgefahr&lt;/b&gt;, die für viele Betroffene mit einer Depression einhergeht, sei für die DGPPN &lt;i&gt;die Option einer Therapie mit Antidepressiva unverzichtbar&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein vor der sehr ernstzunehmenden unzweifelhaft höheren &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#FF0000&quot;&gt; Suizidgefahr&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; unerkannt Hochbegabter sollte es besser anzuraten sein, den Betroffenen mal zuzuhören und mal zu versuchen, sich in das reinzuversetzen, worüber die Betroffenen klagen. Gleiches gilt für die &lt;b&gt;Suchtgefahr&lt;/b&gt; bei Aspergern und die abstrakt gegebene Gefahr &lt;b&gt;geistiger Umnachtung&lt;/b&gt;, die Stimmungsschwankungen und die Hypochondrie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich denke also bin ich. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asperger ist keine Krankheit aber ein gesellschaftliches &lt;i&gt;Problem&lt;/i&gt;.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer &lt;i&gt;heilt&lt;/i&gt; hat recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Quelle der Studie&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;Kirsch, I.; et al.: Initial Severity and Antidepressant Benefits: A Meta-Analysis of Data Submitted to the Food and Drug Administration. PLOS Medi-cine (Public Libarary of Science Medicine, Bd. 5, e45, (2008).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Blog&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/12301.html</comments>
  <category>ärztehasser</category>
  <category>diskriminierung</category>
  <category>selbstmord bei asperger</category>
  <category>komorbiditäten</category>
  <lj:mood>irate</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
<item>
  <guid isPermaLink='true'>http://aspergergermany.livejournal.com/12110.html</guid>
  <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 12:37:22 GMT</pubDate>
  <title>Aspies in der Christenlehre</title>
  <link>http://aspergergermany.livejournal.com/12110.html</link>
  <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;I had some dreams&lt;br /&gt;They were clouds in my coffee&lt;br /&gt;Clouds in my coffee and....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You&apos;re so vain&lt;br /&gt;You probably think this song is about you&lt;br /&gt;You&apos;re so vain&lt;br /&gt;I&apos;ll bet you think this song is about you&lt;br /&gt;Don&apos;t you? Don&apos;t you?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carly Simon – You’re so vain&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war bei einem Geistlichen und habe ihn über die Haltung der Kirchen zur Transsexualität befragt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich soll nächsten Montag wiederkommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze erinnert mich irgendwie an einen Sketch von Rowan Atkinson [Mr. Bean], Tischreden bei einem Hochzeitsbankett. Es reden bei diesen Ansprachen zunächst der Brautvater, dann der Trauzeuge des Ehemannes und zu guter Letzt der Pfarrer, der der Braut einen christlichen Ehevorbereitungskurs erteilt hatte. &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;… and then, she asked me: Father, &lt;i&gt;what’s the Church’s position towards fellatio?&lt;/i&gt; And I said: Daughter, I would like to answer, but unfortunately I don’t know what fellatio &lt;u&gt;is&lt;/u&gt;. So, she &lt;u&gt;showed&lt;/u&gt; me. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;And now, every time a bride asks me: &lt;i&gt;Father, what’s the Church’s position towards fellatio?&lt;/i&gt; I say: Daughter, I would like to answer, but &lt;u&gt;unfortunately I don’t know&lt;/u&gt; what fellatio is …  &lt;b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://aspergergermany.livejournal.com/&quot;&gt;Das Blog&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
  <comments>http://aspergergermany.livejournal.com/12110.html</comments>
  <category>obskures</category>
  <category>gender</category>
  <category>soziale aktivitäten</category>
  <category>religion</category>
  <lj:mood>determined</lj:mood>
  <lj:security>public</lj:security>
</item>
</channel>
</rss>
